Beantworte die Fragen Schritt für Schritt. Sie passen sich automatisch an deine Eingaben an. Du kannst dein Ergebnis speichern, den Link kopieren oder die Bewertung jederzeit zurücksetzen.
Bitte beachte: Die Bewertung ist freiwillig und ersetzt nicht das verpflichtende DEA/PSA-Verfahren.
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Bei Unsicherheiten, ob das Produkt einer Konformitätsbewertung durch eine Drittpartei unterzogen werden muss, sollte wie folgt vorgegangen werden:
Prüfe, ob das Produkt in einem oder mehreren der unten aufgeführten sicherheitsrelevanten Sektoren oder Anwendungsfälle eingesetzt wird.Falls Unsicherheiten aufkommen, sprich mit den relevanten Stakeholdern (z.B. dem Product Owner, Kunden usw.), um diese Information zu erhalten.
Sollte der Anwendungsfall oder Sektor des Produkts nicht exakt mit einem der genannten übereinstimmen, aber eine inhaltliche Nähe besteht, gehe zunächst davon aus, dass das Produkt darunter fällt.
Wenn die Schritte 1 und 2 zu keinem eindeutigen Ergebnis führen – auch nachdem relevante Stakeholder einbezogen und die Referenzliste geprüft wurden – und weiterhin Unsicherheiten bestehen, wende dich bitte an das FMB Digital Ethics.
Falls dies für auch nur einen der genannten Anwendungsfälle zutrifft, beantworte die Frage mit „Ja“, andernfalls mit „Nein“.
In vielen der aufgeführten Sektoren ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (z.B. DEKRA, TÜV oder eine vergleichbare Organisation) erforderlich. Dieses unabhängige Prüfverfahren stellt sicher, dass das Produkt die geltenden EU-Vorgaben erfüllt, und ist Voraussetzung für das Anbringen des CE-Zeichens, das die Einhaltung von Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltschutzanforderungen in der EU signalisiert.
Sicherheitsrelevante Sektoren und Anwendungsfälle:
- Maschinen
- Spielzeugsicherheit
- Sportboote & persönliche Wasserfahrzeuge
- Aufzüge
- Geräte für explosionsgefährdete Bereiche
- Funkanlagen
- Druckgeräte
- Seilbahnanlagen
- Persönliche Schutzausrüstung
- Gasbetriebene Geräte
- Medizinprodukte
- In-vitro-Diagnostika
- Zivile Luftfahrt
- Zwei- oder Dreiräder & Quads
- Land- und Forstwirtschaftliche Fahrzeuge
- Schiffsausrüstung
- Bahnsysteme
- Allgemeiner Kfz-Bereich
- Fahrzeugsicherheit
- Unbemannte Luftfahrzeuge (Drohnen)
Diese Liste basiert auf den in Anhang I des AI Acts genannten Harmonisierungsrechtsvorschriften der EU.
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Profiling bezeichnet die automatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten zur Bewertung, Analyse oder Vorhersage bestimmter Aspekte einer Person, wie ihrer Arbeitsleistung, wirtschaftlichen Situation, Gesundheit, Vorlieben, Interessen, Verhaltensweisen, ihres Aufenthaltsorts oder ihrer Bewegungen.
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Es können mehrere Rollen zutreffen.
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Dies gilt nicht, wenn das KI-System der Öffentlichkeit zur Anzeige einer Straftat zur Verfügung gestellt wird. In diesem Fall wähle bitte 'Nein'.
Das folgende Beispiel veranschaulicht, wie der Zweck und die Funktionalität eines KI-Systems seine Einstufung gemäß der EU-KI-Verordnung bestimmen:
Beispiel: Das KI-System ermöglicht es Bürgern, Straftaten über eine mobile Anwendung zu melden. Es sammelt die Details der Vorfälle direkt von den Nutzern.
Nein, wenn: Das System ist für die Meldung von Straftaten konzipiert und darf nicht für die Strafverfolgung verwendet werden.
Nein, wenn: Das System ist ausdrücklich für die Strafverfolgung zugelassen und wird für die Meldung von Straftaten verwendet.
Ja, wenn: Das KI-System ist ausdrücklich für die Strafverfolgung zugelassen und wird nicht für die Meldung von Straftaten verwendet.
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Eine Mensch-Maschine-Interaktion liegt vor, wenn zwischen einem Menschen und einem interaktiven System eine zielgerichtete, wechselseitige Kommunikationsbeziehung besteht, bei der der Mensch mindestens eine Eingabe tätigt oder eine Ausgabe erhält, die sein Verhalten beeinflussen könnte.
Kernelemente dabei sind:
1. Wechselwirkung (Interaktivität): Es muss eine Form von Feedbackschleife existieren (Mensch ↔ System).
2. Zielgerichtetheit: Der Mensch verfolgt mit der Interaktion ein Ziel (z.B. Informationsbeschaffung, Steuerung).
3.Wahrnehmbarkeit: Der Mensch nimmt die Systemreaktion bewusst wahr und kann darauf reagieren.
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In diesem Kontext bezieht sich der „Deployer“ auf den Nutzer oder die Organisation, die das KI-System in der Praxis betreibt und anwendet. Im Gegensatz zu den Anbietern, die das KI-System entwickeln und vertreiben, ist der Deployer für die tatsächliche Implementierung und den Einsatz des Systems verantwortlich.
Was bedeutet „substantielle Veränderung“?
Eine substanzielle Veränderung bezieht sich auf signifikante Modifikationen der Eingabedaten oder deren Bedeutung (Semantik) durch das KI-System. Dies kann eine Änderung der Daten umfassen, die deren Interpretation oder die beabsichtigte Verwendung beeinflusst. Es handelt sich dabei um einen Prozess, bei dem die Eingabedaten in eine Form umgewandelt werden, die die ursprüngliche Bedeutung oder den Kontext verändert.
Beispiele für substanzielle Veränderungen:
- Semantische Änderungen: Das KI-System könnte natürliche Spracheingaben in eine andere Sprache oder in eine symbolische Logik übersetzen, was die Bedeutung der Daten verändert.
- Transformation der Eingabedaten: Ein System, das Rohdaten (z. B. Sensordaten) verarbeitet und daraus eine neue, prädiktive Risikobewertung erstellt, wodurch den ursprünglichen Daten eine neue Bedeutung zugewiesen wird.
- Filtern oder Verzerren von Daten: Anpassung von Daten, etwa das Herausfiltern irrelevanter Informationen oder das Hervorheben bestimmter Merkmale (z. B. durch Unschärfe in Bildern), was die ursprüngliche Bedeutung oder Interpretation der Eingabedaten verändert.
Nicht-substantielle Veränderungen:
- Datenformatierung: Beispielsweise das Umwandeln von Text in Kleinbuchstaben, was die Bedeutung der Daten nicht verändert.
- Aggregation von Daten: Das Zusammenfassen von Eingabedaten (z. B. die Bildung von Mittelwerten), ohne dass sich die zugrunde liegende Bedeutung oder Absicht der Daten ändert
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Nein, wenn der Inhalt wesentlich verändert oder manipuliert wurde, z.B. durch Zusammenfassen, Ergänzen, Neuformulierungen, kreativer Textgenerierung, Übersetzungen.
Ja, wenn die KI nur bei Standardbearbeitung hilft, z.B. Rechtschreibkorrektur, Formatierungsvorschläge, Autovervollständigung ohne inhaltliche/kreative Neuerstellung
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Ein Deepfake bezeichnet KI-generierte oder manipulierte Bild-, Audio- oder Videoinhalte, die echten Personen, Objekten, Orten, Einrichtungen oder Ereignissen ähneln. Diese Inhalte sind so gestaltet, dass sie fälschlicherweise authentisch oder wahrheitsgemäß erscheinen und Personen möglicherweise dazu verleiten, sie für echt zu halten (Art. 3(60) AIA).
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